Ein halber Sieg und ein ganzer Ärger
Heute war so ein Tag, an dem man sich freut und gleichzeitig ärgert. Beides auf einmal.
Mein Vater hat sich meinen Laptop vorgenommen. Er hat daran rumgeschraubt, Sachen aufgeräumt und geschaut, warum alles so langsam war. Und es hat tatsächlich geklappt — mein Laptop ist wieder schnell. Programme starten sofort, nichts hängt mehr herum. Das ist wirklich cool, und ich bin meinem Vater dafür dankbar. So was macht man nicht mal eben nebenbei.
Aber es gibt ein Problem, das er nicht lösen kann: die Tasten A, S, D und F funktionieren nicht. Einfach gar nicht. Ich drücke drauf und es passiert — nichts. Wenn man das liest, denkt man vielleicht „na und, dann fehlen halt vier Buchstaben". Aber probiert das mal selbst: Schreibt einen Satz ohne A, S, D und F. Das geht nicht. Kein einziger normaler Satz kommt ohne diese Buchstaben aus.
Und das Ärgerliche ist: Ich bin nicht der Einzige, dem das passiert. Diese Laptops haben einen Serienfehler. Das heißt, es ist kein Zufall und es ist nichts, was ich kaputt gemacht habe. Die Tastatur ist bei vielen Laptops aus dieser Reihe einfach so gebaut, dass nach einer Weile Tasten aufhören zu funktionieren. Das ist schon doof. Wenn eine Firma so ein Ding baut, sollte sie das auch reparieren.
Für mich bedeutet das: Ich kann mit dem Laptop kaum etwas machen. Für die Schule brauche ich ihn ja zum Schreiben — Texte, Referate, Hausübungen. Und wenn vier wichtige Tasten fehlen, dann geht das halt nicht. Es ist, als würde jemand ein Fahrrad bauen, bei dem ein Pedal fehlt. Fahren kann man trotzdem irgendwie, aber richtig Spaß macht es nicht, und weit kommt man auch nicht.
Trotzdem: Danke an meinen Vater, dass er es probiert hat. Das Problem liegt nicht bei ihm, sondern beim Hersteller. Aber schade ist es schon.
Jetzt muss ich mir überlegen, wie ich weitermache.