Ich bin 10 und habe ein soziales Netzwerk für meine Schule gebaut
„Wenn etwas nicht so ist, wie es sein sollte — dann ändere es. Warte nicht darauf, dass es jemand anderer tut.“
Ich bin Alpay, ich bin 10 Jahre alt und gehe in die erste Klasse des Konrad Lorenz Gymnasiums in Gänserndorf. Und ich habe ein soziales Netzwerk für meine Schule gebaut.
Ja, wirklich.
Bevor ihr jetzt denkt „Das hat sicher sein Papa gemacht“ — nein. Ich habe es mit KI mit Hilfe von KI programmiert. Ich habe ihr gesagt, was ich will, und zusammen haben wir es Zeile für Zeile gebaut. Jede Entscheidung, jedes Feature, jede Farbe — das war ich.
📱 Warum ich das gemacht habe
Die österreichische Regierung diskutiert gerade darüber, soziale Netzwerke erst ab 14 Jahren zu erlauben. Und ich verstehe das. Ich bin 10 und ich sehe, was auf TikTok, Instagram und Snapchat passiert:
- Inhalte, die Angst machen
- Kommentare, die verletzen
- Challenges, die gefährlich sind
- Algorithmen, die einem immer mehr von dem zeigen, was einen traurig macht
Das ist nicht gut. Nicht für mich, nicht für meine Mitschüler, nicht für niemanden.
Aber wisst ihr, was ich auch denke? Das Problem sind nicht soziale Netzwerke an sich. Das Problem ist, welche sozialen Netzwerke wir benutzen und wer sie kontrolliert.
💡 Die Idee
Wenn die großen Plattformen nicht sicher genug für uns sind — warum bauen wir nicht unser eigenes?
Ein Netzwerk nur für unsere Schule. Wo nur Leute mit einer @edu.klg.or.at E-Mail-Adresse rein können. Wo es einen Schimpfwortfilter gibt, der in mehreren Sprachen funktioniert. Wo kein Algorithmus dir schlechte Sachen zeigt, sondern du einfach siehst, was deine Freunde posten.
So ist KLG Connect entstanden.
🚀 Was KLG Connect kann
Es ist ein richtiges soziales Netzwerk — wie Facebook, aber für unsere Schule:
Posts schreiben, liken und kommentieren
Mitschüler als Freunde hinzufügen
Privat chatten — sicher und geschützt
Klassen, AGs und Lerngruppen
Schulveranstaltungen planen
Schimpfwortfilter
Es sieht aus wie eine richtige App. Es hat eine Sidebar, einen Header mit Suche, Benachrichtigungen, Profilseiten — alles. Und es läuft auf meinem eigenen Server.
🧑💻 Wie ich es gebaut habe
Ich habe KI benutzt — das ist eine KI, mit der man im Terminal programmieren kann. Ich habe gesagt:
„Baue ein soziales Netzwerk für meine Schule, damit jeder mit einer @edu.klg.or.at E-Mail-Adresse sich anmelden kann.“
Und dann haben wir zusammen gebaut. Schritt für Schritt. Die Technologien, die wir verwendet haben:
- Next.js 16 — das modernste Web-Framework der Welt
- PostgreSQL — eine professionelle Datenbank mit 18 Tabellen
- Prisma — damit die Datenbank sauber organisiert ist
- NextAuth — sichere Anmeldung mit E-Mail und Passwort
- Tailwind CSS — damit es schön aussieht
- Schimpfwörter werden automatisch in mehreren Sprachen gefiltert
Das sind die gleichen Technologien, die auch große Firmen benutzen.
🏫 Was ich mir wünsche
Ich wünsche mir, dass meine Lehrer und meine Schule sich KLG Connect anschauen. Nicht weil ich angeben will — sondern weil ich glaube, dass wir als Schule etwas Besonderes machen könnten.
Stellt euch vor:
- Schüler helfen sich gegenseitig bei Hausaufgaben
- Klassen organisieren ihre Projekte und Ausflüge
- Lehrer können Ankündigungen posten
- Neue Schüler finden schneller Freunde
- Und das alles auf einer Plattform, die uns gehört — nicht irgendeinem Konzern in Kalifornien
❤️ Meine Nachricht
Wenn die Politik sagt, dass Kinder unter 14 keine sozialen Netzwerke benutzen sollen — dann sage ich: Gebt uns bessere Netzwerke.
Netzwerke, die für uns gemacht sind. Die sicher sind. Die uns verbinden statt uns zu schaden.
Und wenn niemand das für uns baut — dann bauen wir es selbst.
Ich bin 10 Jahre alt. Und ich habe es getan.
Programmiert mit KI von